Nichtzulassungsbeschwerde – Wir prüfen Ihr Urteil

12.01.2016

Hat ein Finanzgericht die Revision gegen ein abweisendes Urteil nicht zugelassen, bleibt dem Betroffenen nur die Möglichkeit, diese Nichtzulassung mit einer Beschwerde anzugreifen, wenn er das Urteil nicht akzeptieren möchte. In diesem Beschwerdeverfahren muss zunächst das Vorliegen eines Revisionsgrundes nach § 115 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 FGO vorgetragen werden. Nur wenn ein Revisionsgrund vorliegt, beschäftigt sich der BFH im Rahmen eines sich anschließenden Revisionsverfahrens erneut mit dem Streitfall. Das Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren ist rechtlich komplex und ohne die Unterstützung entsprechender Experten nicht erfolgversprechend zu bewältigen. Nach § 115 Abs. 2 FGO ist die Revision nur zuzulassen, wenn die Rechtssache grundsätzliche Bedeutung hat, die Fortbildung des Rechts und die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Bundesfinanzhofs erfordert, oder ein Verfahrensmangel geltend gemacht wird und vorliegt, auf dem die Entscheidung beruhen kann. Zu allen drei Zulassungsgründen existiert jeweils eine umfangreiche Judikatur, die für die erfolgreiche Durchführung eines Beschwerdeverfahrens oder die Prüfung der Erfolgsaussichten eines solchen Verfahrens zwingend beherrscht werden muss.

Aufgrund zahlreicher von uns vertretenen Verfahren vor den Finanzgerichten und dem BFH können wir auf umfangreiche und vielfältige Erfahrungen in diesem Spezialgebiet zurückgreifen. Gerne prüfen wir Ihr FG-Urteil hinsichtlich der Erfolgsaussichten von Revision und Nichtzulassungsbeschwerde und übernehmen für Sie die Prozessvertretung.

Kontaktieren Sie uns unter: kanzlei[at]sb-g.de

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